Was Versicherungsvermittler interessant macht…

Vielleicht hast Du Dir schon einmal die Frage gestellt, was Du als Versicherungsvermittler den Menschen in den sozialen Netzwerken zu erzählen hast? Ob sie sich wohl dafür interessieren, wie einzelne Versicherungen funktionieren oder gern mehr darüber wissen wollen, wie eine Beratung bei Dir abläuft? Ich kann Dir sagen, niemand außerhalb unserer Branche interessiert sich für Versicherungen. Die Menschen haben sie, um ihr Grundbedürfnis nach Sicherheit in verschiedenen Lebensbereichen befriedigt zu wissen.

In den letzten 4 Jahren, habe ich mich intensiv mit den sozialen Medien beschäftigt und immer nach den passenden Themen für Instagram und Facebook gesucht. Ich kann heute zum Glück sagen, dass ich eine Menge darüber gelernt habe. Im Folgenden möchte ich Dir erzählen, wie Du dich durch eine einzigartige Positionierung in den sozialen Medien interessant machst.

Zunächst einmal musst Du dir einer wichtigen Sache bewusst sein:

In Social Media wird ein harter Verdrängungskampf um die rare Aufmerksamkeit potenzieller Kunden geführt. Denn in der großen Masse an sich ähnelnden Beiträgen, werden die Nutzer ausschließlich für sie hochinteressanten Inhalten Aufmerksamkeit schenken. Man nennt das auch Aufmerksamkeitsökonomie. Es gleicht einem dicken Geldbeutel, den man mit aller Kraft verschlossen hält, bis man etwas wirklich Interessantes liest.

Sei bedeutsam für jemanden, statt bedeutungslos für alle

Aufgrund des Überangebots an Beiträgen wächst bei den Leuten das Bedürfnis etwas zu finden, das exakt zu ihren Bedürfnissen passt. Du kannst mit Deinen Inhalten nicht für jeden, sondern nur für eine ganz bestimmte Zielgruppe interessant sein. Deine Positionierung sollte sich daher unbedingt an eine ganz bestimmte Nische richten. Das heißt, dass die Beiträge in Deiner Social Media Chronik immer ein übergeordnetes Thema behandeln sollten. Aus diesem übergeordneten Thema kristallisierst Du dann „Unter-Themen“ heraus, die unbedingt Mehrwerte für Deine Besucher liefern und nur im weitesten Sinne etwas mit Deinem Job als Versicherungsvermittler zu tun haben.

Wenn Dein großes Thema also „sportliches Familienleben“ lautet, sind Deine Zielgruppe sportliche Personen mit Kindern. Sie interessieren sich dafür, wie man Kindern am besten das Radfahren beibringt, ab welchem Alter man Kinder mit zum Bergsteigen nehmen kann oder welche Versicherungen Kinder brauchen, wenn sie bei ersten Reitturnieren antreten.

Du merkst an dieser Stelle schon, dass die Themenvielfalt riesig groß ist. Vielleicht kannst Du nicht immer zu jedem Thema selbst etwas beitragen. Sicherlich kennst Du aber Menschen, die Du dafür ins Boot holen kannst. Du selbst bleibst ja auch nur der Experte, wenn es um die Absicherung für Deine Zielgruppe geht. Aber dadurch, dass Du ihnen stetig interessante Informationen lieferst, schaffst Du echte Mehrwerte.

Und wer bist Du?

Soweit zum Prinzip einer guten Positionierung. Doch wer bist Du? Welche Positionierung ist die richtige für Dich?

Ich möchte Dich an dieser Stelle bitten, Dir diese Positionierung nicht von Deinen Produkten her zu denken! Wenn Du dich einer Zielgruppe widmest, mit der Du dich als Person nicht identifizieren kannst, wird diese Zielgruppe Dich nicht authentisch finden.

Du solltest unbedingt ein Thema wählen, dass Dich aufgrund deiner eigenen Interessen oder familiären Hintergründe auch tatsächlich selbst beschäftigt.

Dies zahlt schließlich auch auf dein Personal Branding ein, durch welches Dein Gesicht im Kopf Deiner Zielgruppe bleibt, für den Tag, an dem sie mal einen Versicherungsrat braucht. Ein Grundsatz der sowohl in den sozialen Netzwerken als auch in der analogen Welt gilt ist, dass Menschen von Menschen kaufen.

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